Flugziele/Südengland
Nordengland

Nordengland bietet meines Erachtens für Privatpiloten nicht ganz so viele besondere Highlights wie z.B. Südengland. Außerdem ist es so, dass das Wetter z.B. gegenüber der Südküste im Durchschnitt um einiges schlechter ist. Und wenn man so richtig "in den Norden" will, dann sollte man vielleicht lieber gleich bis nach Schottland fliegen. Dennoch möchte ich hier ein paar Anregungen für Nordengland geben (der Stadt Newcastle habe ich einen eigenen Abschnitt gewidmet). Allgemein ist das Fliegen im Norden von England - zumidest auf den kleineren Plätzen - ein klein bisschen weniger "posh" als im Süden. Es wird viel mit ULs etc. geflogen, viel aus Kanistern getankt, etc. Die Freundlichkeit der Fliegerkollegen ist aber eher größer und man wird sehr willkommen geheißen.

Zu Nordengland an sich ist zu sagen, dass sich aus dem Mangel an touristischem Angebot heraus in den letzten beiden Jahrzehnten insbesondere in den ehemaligen Arbeiterstädten dank spezieller Initiative und Förderung eine Vielzahl von Angeboten entwickelt hat und es nunmehr breitgefächerte Freizeitmöglichkeiten gibt.

Außerdem ist Nordengland bei genauem Hinschauen doch grundsätzlich ein kulturreiches Land. Hier gibt es viele historische Stätten, Denkmäler, Museen und Naturschauspiele, etc., sowie nebenbei auch eine sehr lebendige Partyszene.

Das bekannteste römische Bauwerk in Großbritannien z.B. ist der "Hadrian's Wall". Kaiser Hadrian ließ ihn ab 122 nach Christi zur Verteidigung gegen die Römer an der Grenze zwischen Britannien und Schottland errichten. Die 120 Kilometer lange, fünf Meter hohe, drei Meter breite und von mehreren Forts verstärkte Mauer zieht sich einmal quer durch Nordengland, ungefähr von Carlisle bis nach Newcastle. Nun aber zum Fliegerischen:

Manchester

Manchester muss als größte Stadt Nordenglands natürlich genannt sein. Insbesondere ist die Stadt ein Mekka für Fußballfans, z.B. um das Stadion "Old Trafford", die Heimat von Manchester United, zu besichtigen. Sonst ist die Stadt touristisch eher etwas weniger aufregend. Allerdings ist das Nightlife hier naturgemäß sehr gut, insbesondere im Stadtteil Castlefield.

Der große Flughafen "Manchester Intl." (EGCC) ist leider sehr (sehr!) teuer. Als bezahlbare IFR-Alternative für einen Besuch Manchesters kommt Liverpool (EGGP) in Frage.

Zum Glück gibt es aber in Manchester noch einen kleinen, aber sehr stadtnahen VFR-Platz, Manchester-Barton (EGCB), der seit eniger Zeit auch als "City Airport & Heliport" vermarktet wird. Dieser liegt nur ein paar Kilometer westlich der Stadt, aber außerhalb der Manchester CTR. An- und Abflüge müssen allerdings stets von und nach Norden erfolgen, es sei denn man verwendet einen speziell eingerichteten VFR-Korridor, der es erlaubt (ohne Freigabe) die Manchester CTR zwischen Manchester und Liverpool in Nord-Süd-Richtung zu kreuzen.

Die Pisten sind allerdings Gras und die längste davon ist nur 625 Meter lang. Außerdem sind sie teilweise etwas uneben und nach Regenfällen entsprechend weich. Für einen Grasplatz hat Barton aber sehr gute Öffnungszeiten und viel Betrieb, sowie moderate Landegebühren. Man kann mit dem Linienbus in die Stadt fahren. Auch Mietautos können direkt am Platz organisert werden.

Wer unbedingt eine Asphaltpiste benötigt, hat dennoch eine Alternative im ca. 20 Kilometer Huddersfield (Crosland Moor, EGND); der asphaltierte Teil der Piste ist allerdings nur gut 500 Meter lang und fällt spürbar nach Osten ab. Vom Platz ist es eine kurze Fahrt zum Bahnhof nach Huddersfield und dann eine kurze Zugfahrt nach Manchester.

Liverpool

Der in den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg angefangene Niedergang der Stadt als Hafen- und Handelsmetropole prägt die heutige Stadt. Sie hat seitdem die Hälfte ihre daamaligen Einwohner verloren. Zwar wurde die "Beatles-Stadt" bis heute hier und da saniert, restrukturiert und modernisiert; die imposanten Gebäude an der Waterfront sind durchaus beeindruckend. Viele Teile der Stadt scheinen aber dennoch dem Verfall geweiht. Liverpool gehört zu den ärmsten Städten in UK.

Heute setzt die Stadt insbeondere auf Kultur und Tourismus. So gibt es zahlreiche Museen. das "Tate Liverpool", sowie ein Schiffahrtsmuseum und natürlich ein Beatles-Museum. Außerdem gibt es auch heute noch eine lebendige Musiker-Szene. "The Cavern" ist wohl einer der bekanntestesten Clubs der Welt. Außerdem können Interessierte natürlich das alte Stadion des FC Liverpool an der Anfield Road besichtigen. Der Hafen ist UNESCO-Weltkulturerbe.

Der Flughafen, Liverpool Intl. (EGGP) liegt nur ein paar Kilometer südlich der Stadt am Mersey-River. Er gehört naturgemäß zu den teureren Plätzen, (ca. 95 Pfund, je nach genauem Gewicht), kann aber grundsätzlich 24 Stunden am Tag angeflogen werden. Außerdem klappt die GA hier reibungslos neben dem Linienverkehr. Der GA-Handlin Agents heißt Liverpool Aviation Services (LAS) / Ravenair. Mit Kontakt zu einem lokalen Aeroclub kann man die Handling-Gebühr eventuell auch umgehen.

Eine mögliche und reele Alternative dazu ist der Militärplatz RAF Woodvale (EGOW), nordwestlich der Stadt. Er gehört zu jenen Militärplätzen, die regelmäßig auch von zivilen Luftfahrzeugen benutzt werden. Allerdings nur Tag-VFR.

Die VFR "Low Level Route" zwischen Manchester und Liverpool CTR/CTA

Der Luftraum in den Großräumen Manchester und Liverpool ist naturgemäß recht komplex und von viel kontrolliertem Luftraum geprägt. Dazu kommt, dass für die der Manchester TMA (welche sich über die gesamte Gegend legt) für GA-Flieger in der Regel keine Freigaben zu erwarten sind.

Auch diesem Grunde gibt es zwischen den beiden Flughäfen einen Nord-Süd ausgerichteten, vier nautische Meilen breiten Korridor, welcher die Passage ohne Freigabe und Funkkontakt erlaubt. Die Lage des Korridors geht allerdings beim Blick auf die Karte nicht sofort hervor, weil der Luftraum auch innerhalb des Korridors Klasse D ist. Dennoch ist innerhalb keine Freigabe und auch kein Funkkontakt vorgeschrieben. Man soll lediglich bei der Nutzung den Squawk 7366 setzen und Manchester Radar auf der Frequenz 118.575 monitoren.

Für weitere Details siehe hier.

City of Chester / Hawarden Airport (EGNR)

Vom Stadtbild her deutlich historischer und daher sehenswerter als Manchester ist der kleine Bruder, die Stadt Chester. Sie liegt nur ca. 50 Kilometer südwestlich und ist mit ihren Fachwerkhäusern unbedingt für einen Besuch zu empfehlen.

Da passt es gut, dass es nur ein paar Kilometer westlich der Stadt einen IFR anfliegbaren Platz namens Hawarden (EGNR) (ausgesprochen: "Harden") gibt. Er liegt zwar genau genommen schon in Wales, ist aber im Prinzip der Platz der Stadt Chester und wird auch als solcher vermarktet. Er wird betrieben von einer Tochterfirma von Airbus (Werksflugplatz), kann aber mit PPR sieben Tage die Woche von der GA genutzt werden. Der Platz hat keinen eigenen kontrollierten Luftraum, sondern nur eine ATZ. Darüberhinaus gibt es aber seit 2017 eine RMZ im Anflugbereich. Außerdem Achtung: es gibt hier gewisse Einschränkungen für Spornradflugzeuge (siehe AIP).

Es gibt Jet und Avgas. Trotz seiner schieren Größe ist der Platz recht freundlich. Die Gebühren sind für die Verhältnisse eines solchen IFR-Platzes eher moderat, zumindest für Flugzeuge bis maximal drei Tonnen MTOW, denn für die ist kein Handling im engeren Sinne notwendig. Zuständig für die GA ist die Firma Hawarden Air Services. Geparkt wird auf dem Apon "N", Es gibt ein Kantinen-Restaurant am Platz ("Chocks Away Diner").

Das Taxi nach Chester kostet nur ca. 13 Pfund.

Blackpool

Blackpool war zu früheren Zeiten eines der beliebtesten Seebäder in Nordengland. Der Flugplatz Blackpool (EGNH) ist ein bezahlbarer IFR-Platz und hat auch recht viel Club- und Schulbetrieb. Wenn man so will, ist es in vielerlei Hinsicht ein bisschen des nordenglische Pendant zum südenglischen Shoerham. Außerdem gibt es gute Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr. Für Fliegende Gäste also absolut problemlos und empfehlenswert.

Der Platz, welcher damals auch Linienverkehr hatte, war im Herbst 2014 pleite gegangen und danach zeitweise weitgehend geschlossen; seit Ende 2014 ist er aber wieder geöffnet. Das Airline-Terminal wurde kürzlich abgerissen. Wie an so vielen Plätzen gilt aber nun umso mehr strenges PPR. Die Gebühren sind etwas im gehobeneren Bereich (ca. 40 Pfund). Dafür aber auch gute Öffnungszeiten, was in gewissem Rahmen auch Nachtflug ermöglicht. Mittelfristig wird auf dem Gelände ein Forschungs- und Gewerbezentrum errichtet; für die GA soll der Platz aber bestehen bleiben. Eventuell kommt mittelfristig auch Linienverkehr zurück.

Allerdings Vorsicht bei internationalen Flügen: Blackpool ist einer jener Plätze, die zwar offizieller "Zollplatz" sind, nicht aber offizieller "Einreiseplatz". Daher muss man, wenn man z.B. von Deutschland oder Frankreich direkt dorthin fliegt, stets das GAR mit 4 Stunden Vorlauf absenden (siehe Abschnitt "Zoll / Einreise"). Fairerweise muss man aber sagen, dass eine entsprechende Warnung in der AIP und im Jeppesen vorhanden ist. Wobei der dortige Hinweis "Customs 24h PPR", so natürlich auch nicht ganz korrekt ist, denn je nach Start- bzw. Zielort reichen für das GAR unter Umständen ja auch 4 bzw. 12 Stunden.

Von dort, wo GA-Flugzeuge abgefertigt werden, kann man in ca. 10 Minuten zu Fuß an die Haltestelle einer Tram gehen, mit der man den die Seafront und ins Stadtzentrum kommt. Allerdings sei gesagt, dass die Hochzeiten von Blackpool schon lange Zeit vorbei sind und die Stadt entsprechend etwas heruntergekommen ist.

Auch für einen Besuch des Lake-Districts kommt Blackpool letztlich in Frage. Zwar ist es ca. eine Stunde Fahrt, dafür gibt es aber direkt neben dem Flughafen Mietwagen.

York

Der im Stadtzentrum befindliche York Minster ist die zweitgrößte gotische Kathedrale im nördlichen Teil Europas. Die Stadt ist außerdem von mittelalterlichen Mauerbauten umringt; sie stellen heute eine bekannte Attraktion dar. Eine Besonderheit Yorks sind die so genannten, aus dem Spätmittelalter stammenden Snickelways. Es sind enge Gassen, die größtenteils von den früheren Marktplätzen der Stadt ausgehen. Eine von ihnen, die sogenannten Shambles, ist eine in ihrem mittelalterlichem Aussehen erhaltene Straße mit kleinen Läden und heute eine Touristenattraktion. Die Innenstadt beherbergt viele Museen, unter anderem das Burgmuseum, das Yorkshire-Museum mit den Museumsgärten, das Jorvik Viking Centre, eine Kunstgalerie, ein Museum über Richard III., die Merchant Adventurers' Hall, das dem archäologischen Ring Yorks gehörende Haus Barley Hall, das dem Heimatverein gehörende Fairfax House sowie das dem National Trust gehörende Schatzmeisterhaus. Das National Railway Museum befindet sich unmittelbar am Bahnhof und beleuchtet die Geschichte der Eisenbahn in Großbritannien. Es beherbergt die größte Sammlung von Lokomotiven auf der Welt.

Für einen Besuch von York bieten sich insbesondere folgende zwei nah gelegene, aber nur VFR anfliegbare Plätze an:

York-Rufforth liegt nur ein paar Kilometer westlich der Stadt. Es ist ein ehemaliger RAF-Platz, der jetzt teilweise zivil genutzt wird. Daher hat er ein etwas verwirrendes Layout: Hauptpiste ist die 17/35. Auf der Ostseite des Geländes findet parallel UL-Betrieb statt. Avgas ist auf der Westseite vorhanden. Der Platz wird von einer Segelfluggruppe betrieben, die u.a. Schleppstarts mit Piper Pawnees macht.

York-Elvington (EGYK) liegt ein paar Kilometer östlich der Stadt. Er ist ebenfalls eine ehemalige RAF-Basis und hat mit über 3000 Metern einer der längsten Flugpisten von ganz UK. Es gibt außer Avgas auch Jetfuel. Direkt nebenan liegt das Yorkshire Air Museum, ein nenneswertes 2. Weltkriegs-Luftfahrtmuseum! Alles sieht aus wie eine in Betrieb befindliche RAF-Basis. In der Landegebühr ist auch der Eintritt in das Museum enthalten. Dort gibt es auch ein "Restaurant". Der Platz ist streng PPR; es finden auf dem Gelände häufig Events statt, während derer kein Flugbetrieb möglich ist.

Von beiden Plätzen ist es nur eine recht kurze Taxifahrt in die Stadt. Auch der Flugplatz Full Sutton (EGNU) ist nicht allzu weit von York entfernt. Wer einen IFR-Anflug braucht, findet in Leeds-Bradford (EGNM) noch nahesten Platz (ca. 50 Kilometer westlich). Er ist allerdings eher teuer (Handling Agent: Multiflight). VFR ist auch der 2015 wieder eröffnete Flugplatz Church Fenton (EGXF, auch "Leeds East") eine Option.

Lake District

Der "Lake District" ist das landschaftliche Highlight Nordenglands. Er ist einer von vierzehn Nationalparks des Vereinigten Königreichs. Die eindrucksvolle Seen- und Berglandschaft in der Grafschaft Cumbria im Nordwesten Englands liegt rund 130 km von Manchester entfernt. Alle geographischen Punkte über 3000 Fuß in England, inklusive dem höchsten Beeg Englands, liegen im Lake District, außerdem der größte natürliche See Englands, der Windermere. Dort liegt auch einer der Hauptorte der Gegend, Bowness. Im Volksmund heißt die Gegend oftmals nur 'The Lakes'.

Der Lake District ähnelt landschaftlich schon sehr der der schottischen Highlands. Ich habe die Gegend selbst 2012 mit dem Flugzeug durchstreift. Der Lake District kann sich lohnen für diejenigen, die etwas nordische Natur schnuppern wollen, ohne gleich bis ganz in den hohen Norden Großbritanniens fliegen zu wollen.

Leider gibt es in dieser schönen Gegend nur wenige brauchbare Flugplätze für die GA. Ganz im Süden der Region, übrigens landschaftlich reizvoll auf einer Insel gelegen, gibt es den Flugplatz Barrow / Walney Island (EGNL). Er ist allerdings ein Werksflugplatz (BAe) und ist daher für Gäste nur sehr begrenzt und wenn überhaupt auch nur unter der Woche benutzbar. Die Instrumentenanflüge stehen leider auch nur BAe zur Verfügung. Dennoch: die Landegebühren sind moderat; Mietautos bekäme man in den sehr nahen Städten Walney und Barrow-in-Furness. Am südlichen Ende des Lake Districts gibt es außerdem noch den Platz Cark/Grange over Sands, welche eine alte, etwas raue 500 Meter Asphaltpiste hat. Dort am Wochenende Fallschirmsprung.

Ganz im Norden der Gegend gibt es die zwei Flugplätze Carlisle (EGNC) und Kirkbride. Carlisle gehört zur gleichnamigen Stadt und ist ein großer, gut ausgebauter GA-Platz mit IFR-Anflügen. Allerdings sind auch die Landegebühren eher einen Tick hoch. Mietautos gibt's in der Stadt; auf vorherige Anfrage aber auch am Platz verfügbar. Kirkbride liegt ein paar Meilen westlich von Carlisle und ist dagegen ein günstiger, absoluter "no-frills"-Platz. Aber: Er hat unter anderem eine große Asphaltbahn und es gibt - auf Voranmeldung - Avgas (kein Jet). Das Avgas ist außerdem preislich meist sehr akzeptabel, was hier oben im Norden eher selten ist. Da es allerdings keine nennenswerte Stadt in der Nähe gibt, dürfte es womöglich etwas schwierig sein, einen Mietwagen zu bekommen. Kirkbride wird ohnehin eher als reiner Fuel- oder Mittagsstopp genutzt. Im nebenan gelegenen White Heather Hotel kann man recht prdentlich mittagessen. Man sollte aber bei Bedarf vorher anrufen um die Öffnungszeiten zu prüfen und eventuell eine Reservierung vorzunehmen.

Direkt mitten hinein in diese schöne Gegend kommt man nur mit dem UL oder einem passabel STOL-fähigen Flugzeug, denn es gibt ein paar Kilometer nördlich des Sees "Ullswater" einen Flugplatz mit dem Namen Berrier (im AFE-Guide enthalten). Die Graspiste ist knappe 500 Meter lang. Der Eigentümer (Roger Savage) betreibt dort eine Gyrokopterschule, heißt aber auch Gäste (mit geeignetem Fluggerät) herzlich willkommen.

Geringfügig weiter vom Herzen des Lake District entfernt als Carlisle und Kirkbride ist Blackpool (siehe weiter oben), aber auch das ist ggf. trotzdem noch eine Option.

Besondere Flugplätze:

Sutton Bank Airfield ist ein vorwiegend für Segelflug (Yorkshire Gliding Club) genutzter Platz und ist landschaftlich sehr schön auf einer Bergkuppe gelegen. Er ist somit etwa ein Mittelding aus Idar-Oberstein und der Friesener Warte. Siehe Lockyear's oder Pooley's (dort unter dem Namen "Thirsk" geführt). Grob liegt Sutton Bank in der Gegend von York, genauer gesagt beim Ort Kilburn. Der Landschaftsblick vom Platz aus ist sehr schön. An der Südflanke des Platzes gefindet sich im Gelände ein Gemälde eines mittlerweile berühmten weißen Pferdes. Dies wurde vor langer Zeit an die Bergflanke gepinselt und wird seitdem als solches gepflegt. Infos zum Platz gibt's u.a. auch hier.

Auf der Höhe Leeds befindet sich an der Nordseeküste Englands noch ein sehr interessanter, aber auch anspruchvoller UL-Platz: Hollym Airstrip liegt am Südrand der Ortschaft Withernsea, direkt an einer (dort allerdings nicht sonderlich hohen) Steilküste. Die längste Piste (jene direkt parallel zur Steilküste) ist aber auch nur 510 Meter lang. Mit starkem Seitenwind muss natürlich gerechnet werden. Für weitere Infos siehe z.B. den Pooleys Guide.


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